oea-1.mai

Heraus zum 1.Mai

Kommt mit uns am 1. Mai auf die Straße:

10:30h // U Rödingsmarkt // Treffpunkt Ausgang in Fahrtrichtung HBF an unserem Hochtransparent (Da ist die Frau mit dem Megafon drauf)

Wir beteiligen uns dann gemeinsam an der Demonstration der Gewerkschaften, bei der es auch verschiedene Blöcke, so u.a. vom Rise Up! – Bündnis gibt, auf desen Lautsprecherwagen wir reden werden!

Aufruf von OEA zum 1.Mai:
Der 1. Mai ist der internationale Kampftag der Arbeiter_innen.
Weltweit stehen Menschen auf, um gegen Ausbeutung, Unterdrückung, Krieg und für ein besseres Leben zu demonstrieren.

In Deutschland steht der 1. Mai dieses Jahr im Zeichen der Kämpfe in den Sozial- und Erziehungsdiensten. Der Konflikt um die Aufwertung, mit entsprechender Anpassung der Gehälter, spitzt sich langsam zu, die Gewerkschaft Ver.di droht mit unbefristetem Streik. Wir sagen: Unbefristeter Streik – leider geil!, und notwendig um unser gemeinsames Interesse durchzusetzen.

Der Konflikt um unser Berufsfeld macht deutlich, dass ein radikales gesellschaftliches Umdenken notwendig ist. Soziale Berufe gehören aufgewertet und gesellschaftlich vorangestellt, denn gute Betreuung und Bildung aller Kinder sind ein wichtiger Pfeiler für eine solidarische Gesellschaft.

Der Konflikt bietet auch Anlass für eine kritische Debatte darüber, warum Arbeit im sozialen Bereich derart schlecht bezahlt ist, während die Arbeitsintensität ständig erhöht wird und sich die Rahmenbedingungen verschlechtern. So ist in Hamburg der schlechteste Betreuungsschlüssel aller westdeutschen Bundesländer vorzufinden, was letztendlich auch auf dem Rücken von uns Auszubildenden ausgetragen wird: Während unser Praktika/Ausbildung sind wir billige, kostenlose Arbeitskräfte, oftmals eingesetzt wie Vollzeitkräfte.

Dies verweist nicht nur auf Sparmaßnahmen der städtischen Politik, sondern auch auf die Bedeutung sogenannter Care-Arbeit. Kinderbetreuung, Erziehung, Pflege und Sorgearbeit finden größtenteils im Privaten statt und werden mehrheitlich von Frauen geleistet. Dass unbezahlte Hausarbeit zunehmend dem Markt unterworfen wird und aus ihr schlecht bezahlte Dienstleistungen werden, ist auch heute noch Ausdruck patriarchaler Geschlechterverhältnisse und der Abwertung weiblicher Arbeitskraft.

Am 1. Mai gehen wir auf die Straße, um unsere Kämpfe sichtbar und deutlich zu machen, denn ein bisschen mehr ist nicht genug! Kommt alle und reiht euch mit uns in die Demonstration ein!

Im Anschluss  gibt es auch noch eine Demonstration für die Rechte von Geflüchteten und gegen die mörderische Flüchtlingspolitik der EU:
Parade von „Recht auf Stadt – Never mind the papers“
1. Mai 2015 – 14 Uhr – Millerntorplatz – Hamburg
https://www.facebook.com/events/468732509945558/

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